Wasserstoff-Logistik gemeinsam neu denken: NextHyLo zu Gast an derHochschule Magdeburg-Stendal

Juni 15, 2026 | Netzwerktreffen, Neuigkeiten

Wie sieht die ideale Wasserstoffwirtschaft von morgen aus – wenn Geld keine Rolle spielt, keine politischen Restriktionen bremsen und Logistikketten frei gedacht werden dürfen? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt unseres zweiten Netzwerktreffens. Am 29. Mai 2026 kam das ZIM-Innovationsnetzwerk NextHyLo – Next Hydrogen Logistics an der Hochschule Magdeburg-Stendal zusammen, um Antworten zu finden – und vor allem, um gemeinsam Ideen zu entwickeln.

Austausch statt Frontalbeschallung
Ein Netzwerk lebt von seinen Menschen und ihren Ideen. Deshalb wurde das Treffen bewusst nicht als Vortragsmarathon angelegt, sondern als interaktiven Tag voller Begegnungen. Nach der Begrüßung durch embeteco und die Hochschule Magdeburg-Stendal stand das gegenseitige Kennenlernen der
Partner im Vordergrund. Der Tag bot dafür vielfältige Formate:

  • Begrüßung und Kennenlernen der Partner im Netzwerk
  • Speed-Dating-Networking, um Kompetenzen, Interessen und Bedarfe
    gezielt zu schärfen
  • Eine Campus- und Laborführung mit spannenden Einblicken vor Ort
  • Einen kreativen Ideenworkshop zur Zukunft der Wasserstoffnutzung

Speed-Dating: In Minuten zum gemeinsamen Profil
Beim Speed-Dating-Networking ging es schnell und konkret zur Sache. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer füllte zunächst einen kurzen Steckbrief aus: Wer bin ich? Was kann ich beitragen? Welche Themen interessieren mich? In mehreren kurzen Runden wechselten die Gesprächspartner, lasen die
Steckbriefe ihres Gegenübers, stellten präzisierende Fragen und ergänzten neue Begriffe. Das Ergebnis: eine kompakte, gemeinschaftlich erarbeitete Übersicht über die Kompetenzen, Interessen und Bedarfe im gesamten Netzwerk – eine ideale Grundlage für die spätere Zusammenarbeit.

Ideenworkshop: Die ideale Wasserstoffwelt Das Herzstück des Tages war der Ideenworkshop. Die Leitfrage lautete: „In einer idealen Welt, wie sieht die Nutzung von Wasserstoff aus?“

Die Spielregeln waren bewusst befreiend gewählt: Geld ist kein Limit, Innovation und Kreativität kommen von den Teilnehmenden, politische Restriktionen gibt es nicht, Logistikketten sind nicht festgelegt und auch
Speicherung sowie Sektorenkopplung bleiben offen. Genau dieser Freiraum machte den Workshop spannend.
Von den Herausforderungen über offene Unwägbarkeiten bis hin zu konkreten Innovationen und ihrem Nutzen arbeiteten sich die Teams Schritt für Schritt vor. Der Leitgedanke dabei: aufeinander aufbauen statt blockieren ganz im Sinne des „Ja, und …“-Prinzips, bei dem jeder Beitrag willkommen ist.
Ein Netzwerk, das die Wertschöpfungskette abdeckt Was das Treffen einmal mehr gezeigt hat: Die Stärke von NextHyLo liegt in der Vielfalt seiner Partner. Das gemeinsame Ziel bleibt klar: ein souveränes,
offenes und föderiertes digitales Ökosystem für die europäische Wasserstoffwirtschaft mit föderierten Daten an der Spitze. Ein „Level Playing Field“, das besonders KMU befähigt, datengetriebene Geschäftsmodelle zu
entwickeln, ohne in Abhängigkeit großer Plattformanbieter zu geraten.

Danke – und auf zum nächsten Treffen!

Ein herzliches Dankeschön gilt der Hochschule Magdeburg-Stendal für die Gastfreundschaft und die spannende Laborführung sowie allen Partnerinnen und Partnern für ihre Energie, Offenheit und die vielen starken Ideen. Das Treffen in Magdeburg war ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg. Der Blick richtet sich bereits nach vorn: Das dritte Netzwerktreffen ist an der Jade Hochschule Wilhelmshaven geplant. Gemeinsam machen wir die Wasserstoff-Logistik souverän, vernetzt und zukunftsfähig.